Lambertuskirche mit Regenbogen
© O.Deppe

Herzlich willkommen auf den Seiten der Gemeinde St. Lambertus.

Obwohl unsere Stiftskirche bereits im Mittelalter gegründet wurde, sind wir eine lebendige Gemeinde mit vielen Gruppen, Aktivitäten und Einrichtungen in den Stadtteilen Rellinghausen und Stadtwald.

Wir sind stolz auf unsere Traditionen wie das Annenfest, das seit über 500 Jahren gefeiert wird. Und wir sind offen für Neues und für neue Gemeindemitglieder. Mit unserem Familienprojekt, unseren Spielgruppen oder den beiden Pfadfinderstämmen machen wir viele Angebote für Eltern, Kinder und Jugendliche. Unsere Chöre und unsere Kirchenmusik sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Unsere Kolpingsfamilien, unsere kfd-Gruppen oder die Eucharistische Ehrengarde sind sehr aktiv in der Gemeinde.

Auch unsere beiden Kindertagesstätten, unsere Büchereien oder das Caritas-Stift Lambertus sorgen dafür, dass wir in Stadtwald und Rellinghausen fest verankert sind. Mit der Evangelischen Gemeinde Rellinghausen arbeiten wir eng zusammen und bieten immer mehr Angebote wie den Kinderbibeltag oder die Sternsingeraktion gemeinsam an.

Die Gemeinde St. Lambertus wird getragen von vielen engagierten Christinnen und Christen. Manche Familien wohnen schon seit vielen Generationen in einem der beiden Stadtteile. Andere sind erst vor kurzem in unsere Nähe gezogen und haben schnell Anschluss gefunden. Wir leben unseren Glauben als Gemeinde und gestalten gemeinsam die Zukunft unserer Kirche.

Unsere Kirchen

Die Stiftskirche St. Lambertus wurde bereits um das Jahr 990 von Äbtissin Mathilde gegründet, die das Essener Stift in der heutigen Innenstadt leitete.

Im 11./12. Jh. entstand in Rellinghausen eine dreischiffige Basilika, die um 1300 eine gotische Erweiterung erfuhr. Wegen Einsturzgefahr musste diese romanische Pfeilerbasilika 1822 abgebrochen werden. Die heutige Stiftskirche wurde 1826-29 als flachgedeckter klassizistischer Neubau unter Einbeziehung des romanischen Westturmes errichtet, an dessen Planung der preussische Regierungsbaumeister C.F. Schinkel mitwirkte.

Kunsthistorisch bedeutsam sind die tausendjährige Krypta, der aus einem Ruhrsandstein gefertigte Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, eine Monstranz, Messkelch und Messgewand von 1750, die Flentrop-Orgel (1993) und der Radleuchter von Prof. Gernot Rumpf, Neustadt (1995).

Rund um die Kirche Rellinghausen lebten adelige Damen in einer christlichen Gemeinschaft. Das Gebäudeensemble bestand aus verschiedenen Teilen, von denen heute noch einige erhalten sind:

  • dem Konventsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, in dem heute das Restaurant „Altes Stiftshaus“ seine Gäste willkommen heißt,
  • dem Brauhaus aus dem 17. Jahrhundert, das heute als Gemeindezentrum genutzt wird,
  • dem Pastoratshaus (1789), das auch heute noch das Pfarramt dient,
  • der ehemaligen Herberge aus der Zeit um 1800 – das Gebäude ist heute als Gaststätte Alte Dorfschenke bekannt –
  • sowie weiteren zweigeschossigen Fachwerkhäusern und dem angrenzenden Stiftplatz.

 

Lambertuskirche mit Regenbogen

Die Filialkirche St. Theresia wurde im Jahr der Gründung des Bistums Essen von Bischof Dr. Franz Hengsbach am 11. Oktober 1958 eingeweiht. Besonders erwähnenswert sind die Buntglasfenster (Hans Lang, Köln ,1959/1977), das Retabel (Hildegard Bienen, Marienthal, 1985) hinter dem Altar sowie der Osterleuchter und der Ambo derselben Künstlerin, die Klais-Orgel (1971) und die Stele mit Reliquien der Kirchenpatronin, hl.Theresia vom Kinde Jesu.

Im Rahmen des Pfarrentwicklungsprozesses Emmaus 2017 haben wir einen intensiven Dialog über die Zukunft aller Einrichtungen der Pfarrei geführt. Es ist der Pfarrei und der Gemeinde St. Lambertus wichtig, in allen Stadtteilen sichtbar und aktiv zu bleiben. Einige Änderungen sind aber unverzichtbar.

In Stadtwald wollen wir alle Angebote an einem Standort bündeln und zum Beispiel das baufällige ehemalige Pfarrheim in der Geitlingstraße aufgeben. Die Kindertagesstätte St. Theresia wird künftig auf dem Kirchengrundstück an der Leveringstraße angesiedelt. Dort wollen wir auch einen Raum für Gottesdienste und Räume für die Kinder- und Jugendarbeit schaffen.

Ob und welche Teile der Kirche St. Theresia um- und weitergenutzt werden können, prüft eine Arbeitsgruppe der Gemeinde unter Beteiligung von Architekten und Bauexperten. Sie entwickelt in den kommenden Monaten verschiedene Pläne und Konzepte. Diese werden dann der Gemeinde vorgestellt.

Die Filialkirche St. Theresia wurde im Jahr der Gründung des Bistums Essen von Bischof Dr. Franz Hengsbach am 11. Oktober 1958 eingeweiht. Besonders erwähnenswert sind die Buntglasfenster (Hans Lang, Köln ,1959/1977), das Retabel (Hildegard Bienen, Marienthal, 1985) hinter dem Altar sowie der Osterleuchter und der Ambo derselben Künstlerin, die Klais-Orgel (1971) und die Stele mit Reliquien der Kirchenpatronin, hl.Theresia vom Kinde Jesu.

Im Rahmen des Pfarrentwicklungsprozesses Emmaus 2017 haben wir einen intensiven Dialog über die Zukunft aller Einrichtungen der Pfarrei geführt. Es ist der Pfarrei und der Gemeinde St. Lambertus wichtig, in allen Stadtteilen sichtbar und aktiv zu bleiben. Einige Änderungen sind aber unverzichtbar.

In Stadtwald wollen wir alle Angebote an einem Standort bündeln und zum Beispiel das baufällige ehemalige Pfarrheim in der Geitlingstraße aufgeben. Die Kindertagesstätte St. Theresia wird künftig auf dem Kirchengrundstück an der Leveringstraße angesiedelt. Dort wollen wir auch einen Raum für Gottesdienste und Räume für die Kinder- und Jugendarbeit schaffen.

Ob und welche Teile der Kirche St. Theresia um- und weitergenutzt werden können, prüft eine Arbeitsgruppe der Gemeinde unter Beteiligung von Architekten und Bauexperten. Sie entwickelt in den kommenden Monaten verschiedene Pläne und Konzepte. Diese werden dann der Gemeinde vorgestellt.