Information zu
aktuellen Bauarbeiten
an der
Kirche St. Hubertus

Schon mehr als sechs Jahre sind vergangen, seit es im Turm der Kirche St. Hubertus nach einem Blitzeinschlag gebrannt hat. Seitdem ist der Turmhelm provisorisch gesichert. Unmittelbar nach dem Brand gab es eine Zusage des Bistums Essen, die Kirche zu reparieren. Diese Zusage bezog sich zunächst nur auf die Sanierung des Brandschadens. Es stellte sich jedoch heraus, dass wesentlich umfangreichere Massnahmen erforderlich waren, die mit dem Zustand des Mauerwerks am Turm und am Kirchenschiff in Verbindung standen und von der Brandkatastrophe unabhängig waren. Als das Bistum Essen dann im Pfarreientwicklungsprozess die Zukunft aller Kirchen und "Standorte" einer umfangreichen Prüfung unterziehen liess, entschlossen sich die Gremien der Pfarrei St. Lambertus, zuerst diesen Prozess abzuschliessen und dann, wenn sich herausstellen sollte, dass die Kirche St. Hubertus zu den Kirchen gehören würde, die auf Dauer erhalten bleiben sollten, die Arbeiten an der Kirche wiederaufzunehmen. Diese Vorgehensweise wurde mit der Bistumsleitung abgestimmt und die für die Kirche bestimmten Finanzmittel eingefroren.

Am Ende des Pfarreientwicklungsprozesses "Emmaus 2018" wurde ein Votum erstellt, in dem festgehalten werden konnte, dass die Kirchen St. Andreas, St. Hubertus, St. Lambertus und St. Ludgerus erhalten bleiben würden und die Kirche St. Theresia für andere kirchliche Zwecke umgebaut werden sollte. Nachdem Herr Bischof Dr. Overbeck die Planung, die in diesem Votum enthalten ist, in Kraft gesetzt hat stand fest, dass die Pfarrei gemeinsam mit der Bistumsleitung an der Kirchensanierung weiterarbeiten konnte. Daher hat der Kirchenvorstand wiederum eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der neben Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates St. Hubertus und Raphael Mitarbeitende des Bistums Essen und ein Architekturbüro vertreten sind.

Unter anderem musste für die Verkehrssicherung rund um den Turm gesorgt werden. Die Planung der Gesamtsanierung wurde vorangetrieben. Es gelang, für die Gesamtsanierung der Fassade und des Turms eine Förderzusage der Bundesregierung zu erhalten.

Die am 3. August 2020 beginnenden Massnahmen richten sich ausschliesslich auf die Beseitigung der Folgen des Brandes im Turmhelm: Der Turm wird bis zur Spitze eingerüstet, der Turmhelm wird saniert und das Gerüst wieder bis zur Oberkante des Turmmauerwerks abgebaut. Diese Baumassnahme wird aus Eigenmitteln den Bistums Essen finanziert und ist kein Teil der Fassadensanierung an Turm und Kirchenschiff, für die eine öffentliche Förderung in Aussicht gestellt worden ist. Wir rufen für die gegenwärtigen Bauarbeiten einen Teil des Geldes ab, das noch vor dem Pfarreientwicklungsprozess für den Fall, dass die Kirche erhalten bleiben soll, zweckgebunden festgelegt worden ist.

Die Kirche St. Hubertus kann während der Baumassnahme, die ein paar Monate dauern wird, durchgehend weiter für Gottesdienste genutzt werden.

Der Kirchenvorstand St. Lambertus dankt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die sich mit der Erhaltung der Kirche St. Hubertus befasst.

Über weitere Arbeiten in den kommenden Jahren wird der Kirchenvorstand Sie jeweils unterrichten.

Für den Kirchenvorstand

O. Deppe, Pfarrer